Info

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Informationen rund um die Adoption eines Illerdolls

 

Unsere Illerdollskinder ziehen frühestens im Alter von 13-14 Wochen aus,

sofern möglich bringe ich jedes Kitten selbst ins neue Zuhause.

Das hat zum einen den Grund, dass ich denke, es ist angenehmer für unsere Mäuse,

wenn erst noch eine vertraute Person dabei ist,

außerdem möchte ich natürlich gerne sehen wo sie wohnen werden.

Vorort kann man dann gleich noch offene Fragen klären, bezüglich

eventueller Gefahrenquellen, giftigen Zimmerpflanzen oder ähnlichem.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie eines unserer Babys bei sich aufnehmen wollen,

dass Sie uns mindestens einmal besuchen kommen, öfter ist natürlich noch schöner, auch für die Kleinen.

Ein guter Kontakt zu unseren Kitteneltern ist mir sehr wichtig,

auch nach dem Auszug stehe ich gerne beratend zur Seite

und freue mich immer sehr, wenn ich aktuelle Bilder von den Mäusen bekomme.

 

Ich werde keines unserer Kitten in Einzelhaltung abgeben, denn dazu sind die Ragdolls viel zu gerne in Katzengesellschaft

und auch wenn Sie sehr viel zu Hause sind, können Sie einen Katzenkumpel nicht annähernd ersetzen.

Es ist natürlich keine Pflicht, dass Sie zwei Kitten bei uns kaufen, es kann auch eine Katze

aus dem Tierheim sein oder von einem anderen, eingetragenen Züchter.

Ebenso unkontrolliertem Freigang kann ich nicht zustimmen, über ein katzensicheres

Freigehege oder einen abgesichertem Balkon, werden sich die Kleinen aber sicher sehr freuen.

 

Bei Abgabe sind die Kleinen mehrfach entwurmt, zweimal geimpft gegen

Katzenschnupfen und –Seuche, haben einen Mikrochip zur Identifizierung,

die Nummer ist auch im Stammbaum eingetragen.

Sie besitzen den EU-Heimtierausweis,

werden bei Tasso angemeldet sein, bringen ihren Stammbaum und ein weniger als 24 Std.

altes Gesundheitszeugnis von meinem Tierarzt mit.

Ebenfalls bekommen sie ein Futterstartpaket mit dem gewohnten Futter mit,

des Weiteren gibt es noch Spielzeug und ein paar andere Überraschungen. Ebenfalls inklusive

sind die Anfahrtskosten, es sei denn Sie wohnen sehr weit entfernt, dann werden wir uns aber sicher einig.

 

Aufgrund einiger Erlebnisse anderer Züchterkollegen überlege ich gerade stark, ob ich meine

Liebhabertiere frühkastriert abgebe, denn leider ist es schon sehr oft vorgekommen,

dass sich Schwarzzüchter auf diesem Wege, günstige „Zuchttiere“ besorgen

und später findet dann man in bekannten Kleinanzeigenportalen, Kitten ohne Papiere,

deren Eltern aber Papiere besitzen.

Diese Tiere sind dann oft auch einiges günstiger, als beim eingetragenen Züchter.


Oft argumentieren diese Leute dann damit, dass Sie ja nicht die hohen Kosten für

die Vereine und Stammbäume zu tragen haben

und die Kitten deswegen günstiger abgegeben werden können.

Dies ist aber völliger Quatsch, denn in der langen Zeit der Aufzucht eines Wurfes,

sind die Kosten für Stammbäume und Co. die geringsten.

Die größten Posten sind die für die Fremddeckung, den Tierarzt ( chippen, impfen usw.)

und die Futterkosten, denn so eine Bande kann ungemein große Mengen an Futter vertilgen

(daraus resultiert natürlich auch ein sehr hoher Streuverbrauch).

Ebenso natürlich die Mutterkatze, die ja schon während der Schwangerschaft

ihre Futterration sehr steigert, damit die Zwerge sich gut entwickeln.

So ist man schnell bei einer gut vierstelligen Summe, wenn man, wie wir, nur hochwertiges Futter verwendet.

Und hier sparen viele Schwarzzüchter wieder, meist geben sie ihre Kitten mit 8 Wochen ab,

so sind sie maximal einmal geimpft und man spart sich dann auch das Futter für

mindestens fünf weitere Wochen, was in dem Alter einiges ist.

Eine Abgabe mit 8 Wochen ist außerdem viel zu früh, in dem Alter sind sie zwar besonders putzig und

jeder hätte gerne so ein kleines, plüschiges Katzenkind daheim,

aber sie müssen noch sehr viel von ihrer Mami lernen und trinken bzw. nuckeln noch sehr gerne bei ihr.

Auch die Bindung zu den Geschwistern ist noch sehr stark und es wird viel gekuschelt, gerauft und geschlummert.

All dies ist sehr wichtig für eine gute Sozialisierung der kleinen Katzenkinder.

 

Unsere Würfe werden bei uns im Wohnzimmer geboren und wachsen somit im zentralsten Raum des

Hauses auf, anfangs waren sie die ersten paar Wochen in einem Extrazimmer,

aber meine Mädels haben mir deutlich gezeigt, dass sie dort nicht sein wollen und somit handhaben wir es nun so.

Zum ersten mal besuchen können Sie uns wenn die Kleinen ca. 6 Wochen alt sind.

Vorher bekommen die Interessenten von mir mindestens einmal die Woche

einen großen Schwung Bilder per Mail zugesendet, damit die Wartezeit nicht all zu lang wird.

 

Die ersten drei Wochen wohnt die kleine Familie in unserer Wurfbox

 

 

 

Unsere Mädchen sind sehr liebevolle Mamis und deshalb in dieser Zeit auch fast

ausschließlich in der Box anzutreffen, es kann sogar sein, dass man ihnen in den ersten Tagen das Futter direkt dort servieren muss,

weil sie allerhöchstens die Box verlassen um aufs Katzenklo zu gehen.

 

Nach drei Wochen öffne ich den Kittenausstieg und die Kleinen können, ab dem Zeitpunkt, ihre kleine Welt im Laufstall erkunden.

Da gibt es sehr viel Spielzeug, Kratzmöglichkeiten und natürlich auch ein Babykatzenklo,

mit besonders niedrigem Einstieg, damit die Zwerge auch reinkommen.

Lustigerweise, finde die großen Mitkatzen dieses Zwergenklo auch immer sehr interessant und

irgendwie schaffen sie es auch, sich dort rein zu quetschen 😉

 

 

 

 

 

 

Sobald die Kleinen selbst aus dem Laufstall „ausbrechen“ können und alle die Sache mit dem Klo

verstanden haben, gibt es kein halten mehr und alles wird erkundet.

 

 

 

Ich achte sehr darauf, dass unsere Zuchttiere aus gesunden, erbkrankfreien Linien kommen.

Bei Interessen können Sie die Untersuchungsbefunde gerne einsehen.

Unsere Zuchttiere werden regelmässig auf HCM und PKD geschallt.

Unsere Zuchttiere sind geimpft gegen Katzenschnupfen, -seuche, Leukose und Tollwut,

die Tollwutimpfung ist nötig da sie bei Ausstellungstieren Pflicht ist.

Ein paar wenige Male im Jahr sind wir auf Katzenausstellungen und freuen uns dort auch über interessierten Besuch.

Wenn eine unserer Katzen die Ausstellungsluft nicht so sehr mag, muß sie selbstverständlich auch nicht mit.

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Vielen Dank, daß Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.